Satzung

Eingetragen beim Registergericht des Amtsgerichtes Weinheim unter Az. 165.

 

§ 1  Name und Sitz

Der Verein führt den Namen "Reit- und Fahrverein Hemsbach e.V.".

Sein Sitz ist Hemsbach.

 

§ 2  Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Zusammenfassung aller Bestrebungen, die der Förderung des Reit- und Fahrsportes und der Pferdeleistungsprüfungen und dadurch der Pferdehaltung im Allgemeinen dienen.

Der Zweck des Vereins ist gemeinnütziger Art im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung 1977 (§ 51 ff) und dient vornehmlich zur Förderung der körperlichen Ertüchtigung seiner Mitglieder.

Es verfolgt insbesondere folgende Ziele:

  • Den Reit- und Fahrsport auszuüben und zu verbreiten,

  • die Jugend reit- und fahrsportlich zu fördern,

  • die Kenntnis in der Pflege der Pferde und den Umgang mit ihnen zu vermitteln,

  • Veranstaltungen von Leistungsprüfungen, Lehrgängen und theoretischen und praktischen Unterricht im Reiten und Fahren,

  • Schaffung und Unterhaltung der erforderlichen Übungs- und Ausbildungseinrichtungen,

  • Förderung und Pflege des Erfahrungsaustausches und der Gemeinschaft der Mitglieder und aller Freunde des Pferdes und des Reit- und Fahrsports.

 

§ 3 Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen sein.

Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Anmeldung an den Vorstand unter Anerkennung der Satzung erworben. Mitglieder unter 18 Jahren bedürfen der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters (beide Elternteile bzw. Vormund). Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme.

Mitgliedschaft endet:

  • durch Abgabe einer schriftlichen Austrittserklärung an den Vorstand mit Wirkung zum Ende des laufenden Kalenderjahres, wenn die Erklärung mindestens drei Monate vorher abgegeben wurde,

  • durch Tod des Mitglieds,

  • durch Ausschluss. Dieser wird vom Vorstand nach Anhörung des Mitgliedes verfügt, gegen dessen Entscheidung die Berufung an die Mitgliederversammlung möglich ist, die dann endgültig mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder entscheidet.

Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinerlei Anrecht auf das Vereinsvermögen.

Mitglieder haben das Recht auf volle Unterstützung und Förderung durch den Verein im Rahmen der Satzung. Sie sind verpflichtet, die Satzung zu beachten, die Anordnungen des Vereins zu befolgen und die festgesetzten Beiträge an den Verein fristgerecht zu zahlen.

Der Verein ist Mitglied des Reiterringes Badische Pfalz, des Reiterbundes Nordbaden und des Landesverbandes des Reit- und Fahrvereins Baden-Württemberg e. V., sowie des Badischen Sportbundes.

Der Verein und seine Mitglieder erkennen die LPO und die APO, die Satzungen, Beschlüsse und Entscheidungen des Reiterringes, des Reiterbundes und des Landesverbandes verbindlich an.

 

§ 4  Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand, der Beirat und die Mitgliederversammlung.

 

§ 5  Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und fünf weiteren Vorstandsmitgliedern, die die Geschäfte des Vereins nach einem im Vorstand zu beschließenden Geschäftsverteilungsplan führen. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung alle drei Jahre gewählt.

Der Verein wird in allen gerichtlichen und außergerichtlichen Angelegenheiten im Sinne des BGB durch den Vorsitzenden und in seiner Vertretung durch den stellvertretenden Vorsitzenden vertreten. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte und erfüllt die Beschlüsse und Hinweise der Mitgliederversammlung. Über die Beschlüsse des Vorstandes ist ein Protokoll zu führen, das dem Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 6  Beirat

Der Beirat dient der Beratung und Unterstützung des Vorstandes im allgemeinen und für bestimmte Aufgaben. Er besteht aus 4 bis 8 Mitgliedern, die von der Mitgliederversammlung auf ein Jahr gewählt werden. Die Sitzungen des Beirates - mindestens einmal je Kalenderquartal - werden vom Vorstand einberufen und geleitet.

 

§ 7  Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlungen sind mindestens einmal jährlich, und zwar im ersten Viertel des Kalenderjahres, vom Vorstand einzuberufen. Die Einberufung hat mit zweiwöchiger Frist schriftlich unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen.

Der Vorstand muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. wenn mindestens 25 % der stimmberechtigten Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Zweck und Grund beim Vorstand fordern.

Abstimmungen erfolgen offen oder bei Antrag eines Mitgliedes geheim. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Bei Satzungsänderungen oder zur Auflösung des Vereins ist eine 2/3-Mehrheit erforderlich. Jugendliche sind ab dem vollendeten 16. Lebensjahr stimmberechtigt.

Beschlussfähig ist die Mitgliederversammlung dann, wenn mindestens 25 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Ist die einberufene Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so kann innerhalb von zwei Wochen eine neue Mitgliederversammlung einberufen werden, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Bei der Einberufung ist darauf hinzuweisen.

Der Mitgliederversammlung als oberstem Organ obliegt:

  • Die Wahl des Vorstandes und Beirates, sowie die Entbindung des Vorstandes oder einzelnen Vorstandmitgliedern, die Wahl von zwei Kassenprüfern,

  • die Entgegennahme des Jahresberichtes und der Jahresrechnung,

  • die Entlastung des Vorstandes,

  • die Festsetzung der Mitgliederbeiträge,

  • die Beschlussfassung über die Änderung der Satzung,

  • die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorstand (Vorsitzenden und Schriftführer) zu unterzeichnen ist.

 

§ 8  Haftungsausschluss

 

§ 9  Eintragungen ins Vereinsregister

Der Verein ist in das Vereinsregister einzutragen. Werden vor der Eintragung des Vereins in das Vereinsregister Satzungsänderungen erforderlich, so beschließt diese der Vorstand.

 

§ 10  Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zur Beschlussfassung über diesen Gegenstand besonders einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zweckes, ist das Vereinsvermögen, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinsamen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, zu gemeinnützigen steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

 

Der Verein betret kein Gewerbe und erstrebt keinen Gewinn. Seine Einnahmen dürfen nur für die genannten Zwecke und Verwaltungsausgaben verwandt werden. Die Mitglieder erhalten weder Gewinnanteile, noch in ihrer Eigenschaft als Mitglieder sonstige Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Der Verein darf niemand durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergünstigungen, begünstigen.

 

 

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